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Samstag, 24. Februar 2007

Kaffee ist kein „Wasserräuber“

Anderthalb Liter Flüssigkeit braucht der Körper täglich. Kaffee gehört auch dazu.


Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung widerspricht der landläufigen Meinung, dass Kaffee eine „Flüssigkeitsräuber“ ist, der dem Körper wertvolles Wasser entzieht. Das oft empfohlene Glas Wasser zur Tasse Kaffee sei daher nicht nötig. Vielmehr zählten auch Frühstückskaffee und Nachmittags-Espresso für das tägliche Flüssigkeitskonto. Für viele Menschen leistet der schwarze Aufguss sogar einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Gesamtwasserzufuhr.

Richtig ist, dass im Kaffee enthaltenes Koffein Harn treibend wirkt. Der Effekt ist jedoch nur vorübergehend und bei regelmässigem Kaffeekonsum weniger stark ausgeprägt. Bei höheren Koffeinkonzentrationen führt häufiger Kaffeegenuss neben der vermehrten Wasserausscheidung auch zu einem vermehrten Salz- und insbesondere Natriumverlust.

Vier Tassen täglich sind ok
Vor allem wegen seiner anregenden Wirkung auf Herz und Kreislauf sollte man Kaffee allerdings nicht als Durstlöscher nehmen. Hier sind Mineral- und Trinkwasser und andere kalorienarme Getränke, wie Schorlen aus Fruchtsaft und Wasser sowie Früchte- und Kräutertees die bessere Alternative. Gegen den täglichen Genuss von bis zu 4 Tassen Kaffee mit insgesamt 350 Milligramm Koffein ist allerdings nichts einzuwenden.

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Eingetragen von Luginbühl am 10:25 | 1 Kommentare | Link zum Artikel  

Mittwoch, 31. Januar 2007

Kaffeegenuss im Wandel der Zeit

Das schwarze Getränk ist nach wie vor sehr beliebt – doch die Trinkgewohnheiten ändern sich.


Muntermacher Kaffee – heute so beliebt wie einst. Die Art und Weise, Kaffee zu sich zu nehmen, war immer stark an gesellschaftspolitische Entwicklungen gebunden. Wurde das Kaffeetrinken im 17. und 18. Jahrhundert noch von der europäischen Aristokratie als exzessiver Luxus mit orientalischen Dienern zelebriert, so entdeckte das Bürgertum Kaffee alsbald als morgendlichen Muntermacher. Geprägt war die bürgerliche Kultur dieser Zeit von der Unterscheidung in öffentlichen Konsum – im männlich dominierten Kaffeehaus und privatem Konsum in Form von Kaffeekränzchen, bei denen sich die Weiblichkeit ein Stelldichein gab.

Zu den derzeit beliebtesten Kaffees zählen laut einer aktuellen, von Saeco in Auftrag gegebenen Studie zu den Kaffeetrends, der Cappuccino sowie der Latte Macchiato. Diese werden vor allem von jüngeren Menschen bevorzugt und zudem als äusserst trendy bezeichnet. Die Sorge, dass zu viel Milch die Wirkung des Koffeins beeinträchtigt, ist übrigens unbegründet – allerdings kann diese zeitlich etwas verzögert eintreten. Die Milchvariante liegt eher den Männern (66%), Frauen trinken den Kaffee gerne auch mit Milchschaum (23%). Dafür trinken sie ihn gerne auch mal ungesüsst, während Männer auf den Zucker ungern verzichten. Das Glas Wasser zum Kaffee wird von einem Grossteil der Befragten als wichtig angesehen.

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Eingetragen von Luginbühl am 00:10 | 0 Kommentare | Link zum Artikel  

Donnerstag, 25. Januar 2007

Kaffee - geliebter Muntermacher zu jeder Stunde


Können Sie sich vorstellen ohne den verführerischen Duft eines frisch gerösteten Kaffees aufzuwachen, geschweige denn ohne den verführerischen Geschmack des köstlichen Muntermachers das Haus zu verlassen? Zugegeben – ich schaffe es nicht. Doch was ist überhaupt dran an all den vielen Gerüchten rund um die schwarze Bohne? Muss man im Zuge einer bewussten, gesunden Ernährung wirklich auf diesen Genuss verzichten? Ich habe mich mit diesem Thema ein wenig auseinandergesetzt und möchte Ihnen ein paar spannende Details und wissenschaftliche Neuigkeiten über die schwarze Wunderbohne liefern.


Schadet Kaffee der Gesundheit?
Für alle Kaffeeliebhaber gleich einmal vorweg eine positive Nachricht: Kaffee schadet der Gesundheit in keiner Weise – vorausgesetzt – die Menge und Qualität stimmen. Schluss also mit schlechtem Gewissen. Es gibt, glaubt man den zahlreichen Studien, keinen Hinweis darauf, dass Kaffee – egal ob Filterkaffee, löslicher Kaffee oder Espresso – mit negativen gesundheitlichen Folgen verbunden ist. Wer es nicht übertreibt, also nicht mehr als 3-5 Tassen pro Tag (das sind in etwa 300-400 mg Koffein), trinkt, kann sogar seiner Gesundheit Gutes tun. Aktuellen Studien zufolge können Inhaltsstoffe des Kaffees bei moderatem Genuss die Ausbreitung von Keimen im Mund verhindern und somit vor Karies schützen. Ausserdem kann durch regelmässiges Trinken von Kaffee das Risiko an Leberkrebs und Diabetes zu erkranken minimiert werden. Dies sollte dennoch kein Freibrief für zügellosen Konsum sein, denn mehr als 500mg Koffein pro Tag, diese Menge befindet sich in mehr als 5 Tassen, schlagen leider wie so oft in die gegenteilige Wirkung um.


Raubt er uns Flüssigkeit?
Die lange Zeit als gesichert geltende Information, Kaffee entziehe dem Körper Wasser, entpuppte sich in zahlreichen wissenschaftlichen Studien, als Kaffeemärchen. Das im Kaffee enthaltene Koffein wirkt zwar harntreibend, doch ist dieser Effekt bei regelmässigem Kaffeegenuss nicht mehr zu beobachten. Nach einer gewissen Zeit gewöhnt sich der Körper an die tägliche Koffeindosis und der Flüssigkeitshaushalt des Körpers wird nicht beeinflusst – der Effekt ist demnach vernachlässigbar. Nur bei übermässigem Genuss kann die harntreibende Wirkung negative Folgen nach sich ziehen.

Tipp: Auch wenn es nach aktuellem Wissensstand nicht notwendig ist, verzichten Sie bitte nicht auf das Glas Wasser zu einer guten Tasse Kaffee. Da die Meisten generell die empfohlenen 2-3 Liter Flüssigkeit am Tag nicht schaffen, schadet das traditionelle Glas Wasser zum Kaffee absolut nicht – im Gegenteil.


Filter oder Espresso?
Ist was dran am Koffeinmärchen? Viele glauben noch immer zu Unrecht, dass der „kleine Italiener“ mit der hellbraunen Crema eine Koffeinbombe ist, die zu Höhenflügen verleitet und das Herz unnötig belaste. Ein Irrglaube, denn ein kleiner Espresso, der aus 6- 7 Gramm dunkel gerösteten Kaffeebohnen unter 9 Bar Druck gewonnen wird, so bestätigen es auch namhafte Kaffeeexperten, enthält weniger Koffein als sein Freund aus dem Filter. Durch den hohen Druck und der kurzen Durchlaufzeit von etwa 20-30 Sekunden kann nämlich das Wasser der Espressomaschine weniger Koffein aufnehmen, als es bei dem langsam tröpfelnden Filterkaffee der Fall ist. Zusätzliches Plus des italienischen Klassikers: Nur ungefiltert können Sie von den Krebs vorbeugenden Inhaltsstoffen profitieren – im Filter werden diese nämlich leider festgehalten.

Tipp: „Nach dem Essen eine gute Tasse Kaffee zu geniessen hat zweierlei Vorteile: Erstens wird die Magensäureproduktion angeregt und somit die Verdauung unterstützt. Zweitens kommt man dadurch automatisch in den Genuss einer "leichten" Nachspeise und kann auf andere Naschereien leichter verzichten. Mit Genuss gelingt alles einfacher. Ein Stück Schokolade zum Kaffee am Nachmittag kann sich zu einem Ritual entwickeln, das hilft, unkontrollierten Naschfallen zu entkommen."


Schwarz oder weiss?
Kaffeeliebhaber mit empfindlichem Magen sollten besser Espresso anstatt Filterkaffee geniessen, denn Espresso ist aufgrund der längeren und stärkeren Röstung der Kaffeebohnen wesentlich magenfreundlicher als herkömmlicher Filterkaffee. Gerbsäuren und andere Magen reizende Substanzen, werden dadurch weitgehend zerstört. Zudem ist Kaffee mit Milch, wie sooft anders vermutet, weniger gut verträglich als der kleine Schwarze.


Wirkungen des kleinen Italieners?
Kaffee wirkt auf die unterschiedlichsten Arten: Koffein hebt die Stimmung, vertreibt Müdigkeitszustände, weil das Herz- Kreislauf – System angeregt wird und er stimuliert Magen, Nieren und Darm. Die anregende Wirkung von Koffein lässt sich übrigens durch eine höhere Dosierung nicht mehr steigern.

Tipp: Bevor Sie beim Autofahren beispielsweise zu teuren und unnötigen Energy-Drinks greifen, trinken Sie besser eine Tasse Kaffee. Nach etwa 20-30 Minuten beginnt das Koffein im Körper zu wirken, daher erst nach etwa zwei bis drei Stunden eine zweite Tasse trinken.

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Eingetragen von Luginbühl am 23:22 | 1 Kommentare | Link zum Artikel  

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